Stiftung Valentina wird fünf Jahre alt

Unermüdlicher Einsatz für schwerst- und sterbenskranke Kinder und deren Familien trägt Früchte.

Unermüdlicher Einsatz für schwerst- und sterbenskranke Kinder und deren Familien trägt Früchte.

In den vergangenen fünf Jahren konnte die Stiftung Valentina insgesamt 266 Kindern mit unheilbaren und lebensverkürzenden Krankheiten helfen und ihnen eine intensiv-medizinische Versorgung im eigenen Zuhause ermöglichen. Hierfür arbeitet die Stiftung Valentina mit dem Universitätsklinikum Ulm und der Oberschwabenklinik Ravensburg zusammen und unterstützt deren Projekt "PalliKJUR" in besonderem Maße, etwa durch die Finanzierung von Fahrzeugen für das Pflegeteam oder medizinischen Geräten. Eine nicht messbare, aber ebenso wichtige Aufgabe der Stiftung ist die "Mutmach-Funktion" für betroffene Kinder und Familien sowie die gesellschaftliche Enttabuisierung des Themas, dass jährlich tausende Kinder in Deutschland an schweren Krankheiten sterben.

Die Stiftung Valentina wurde 2016 von Familie Peter aus Wangen als Stiftungsfonds unter dem Dach der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg gegründet.

Einen ausführlichen Bericht von Regio TV über das Wirken der Stiftung Valentina finden Sie hier.

Die Schwäbische Zeitung Wangen berichtete am 29. Juni 2021 über das fünfjährige Bestehen der Stiftung Valentina:

Ein kleiner, grüner Kaktus mit Kulleraugen in einer Tasse mit der  Aufschrift „Valentina“ – das ist das Logo der Stiftung Valentina. Die Stiftung gründeten Renate und Kurt Peter kurz nach dem Tod ihrer 13-jährigen Tochter Valentina zu ihrem Vermächtnis. Wie sich die  Stiftung seitdem bereits seit fünf Jahren für sterbenskranke Kinder einsetzt.

Valentina starb mit 13 Jahren an einem sehr aggressiven Knochentumor.  „Wie geht man damit um, wenn das eigene Kind stirbt? Wir haben überlegt, wie wir das Thema anpacken können“, erzählt Kurt Peter.

Seine Ehefrau ergänzt: „Wir schöpfen Kraft von Valentina. Jeder hat  Schicksalsschläge im Leben und wenn ich mir Bilder von Valentina  anschaue, hilft mir das.“ 

Renate und Kurt Peter folgen dabei dem Grundansatz ihrer verstorbenen  Tochter: Valentina habe nie Mitleid gewollt, sondern sie wollte andere  fröhlich machen. Diese positive Lebenseinstellung zeige auch das  Kaktus-Logo: Valentina habe sich den Kaktus im Blumengeschäft  ausgesucht, weil er sie mit den Stacheln an ihre nachwachsenden Haare  nach der Chemotherapie erinnert habe. Zudem ist ihr Leitspruch „Never give up“ auf dem Logo abgedruckt.  „Das war Valentina, wie sie leibt und lebt. Bis zum Schluss war sie  zuversichtlich und hat Witze gemacht“, erinnert sich Renate Peter.

„Die eine Seite der Medaille ist, dass ihr Tod ein Elend ist. Auf der anderen Seite hatten wir eine kostbare Zeit mit ihr, aus der wir was  machen“, sagt Kurt Peter. Und ergänzt dankbar: „13 Jahre mit ihr zu  haben, war ein Privileg und ein Geschenk.“

Sie hätten gesehen, dass viele Familien an diesem Schicksalsschlag  zerbrochen sind und das wollten sie nicht. „Wenn der Sarg in den Boden  fährt, muss man einen Umgang für sich damit gefunden haben – sonst ist  man verloren“, so Kurt Peter. Vier Wochen vorher hätten sie die Idee einer Stiftung gehabt – ein  Vermächtnis Valentinas für die Ewigkeit, woran die ganze Familie mit  Valentinas Schwester und Bruder beteiligt ist.

Der gesamte Presseartikel steht unten zum Download zur Verfügung. Alles rund um die Erfolge und Projekte gibt es unter:  Stiftung Valentina - Kraft für kleine Helden - Stiftung Valentina (stiftung-valentina.de) 

Weitere Informationen & Downloads

Schwäbische Zeitung Wangen, 29. Juni 2021: Wie geht man damit um, wenn das eigene Kind stirbt?

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